SPÖ NÖ präsentiert Wahl-Vorschlag

Heute Nachmittag hat der Landesparteivorstand der SPÖ NÖ einstimmig einen Wahlvorschlag mit den Landeslisten-KandidatInnen für die Nationalratswahl 2017 beschlossen. Dieser soll nächste Woche, Freitag, dem Landesparteirat zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt werden.

„Gemeinsam mit meinem Team will ich mich für ein lebenswerteres, demokratischeres Österreich und Niederösterreich einsetzen – wir wollen in allen Bereichen eine starke Stimme für notwendige Reformen und für das Miteinander zwischen Politik und BürgerInnen sein“, freut sich SPÖ NÖ Landesparteivorsitzender Franz Schnabl darüber, dem Landesparteipräsidium nächste Woche eine attraktive Liste zur Beschlussfassung vorlegen zu können.

Niederösterreichische Spitzenkandidatin für die Nationalratswahl im Herbst wird die derzeitige Bildungsministerin Dr. Sonja Hammerschmid sein. Sie gehört einer SPÖ-Sektion in St. Pölten an und hat sich entschlossen, die niederösterreichische Sozialdemokratie zu verstärken. „Ich freue mich und bin enorm motiviert, für die SPÖ Niederösterreich in den Wahlkampf zu ziehen. Dieses Bundesland hat ein riesiges Potenzial und ist bereits jetzt das Land mit den meisten SPÖ-Mitgliedern. Die NiederösterreicherInnen haben es verdient, dass sie von einer starken, solidarischen SPÖ vertreten werden, die sich für Chancengerechtigkeit für alle Menschen – vom Kindergarten bis zur Pension – einsetzt“, sagt Hammerschmid.

Das Team, das Franz Schnabl zusammengestellt hat, zeichnet sich durch seine Mischung aus erfahrenen BundespolitikerInnen sowie jungen und neuen KandidatInnen aus. Insgesamt befinden sich unter den ersten zwölf KandidatInnen acht (mit BM Sonja Hammerschmid), die bisher nicht im Nationalrat vertreten waren. „Wir sind ein junges, neues, engagiertes Team, das Niederösterreich in seiner Vielfalt widerspiegelt. Besonders auf drei junge Kandidatinnen wollen wir besonders hinweisen: Patricia Fuchs, Angelika Woisetschläger und Corinna Jost – die stellvertretend für andere, das erste Mal auf der Landesliste kandidieren. Und wir haben ein weiteres Signal gesetzt: Die Landesliste für die Nationalratswahl wurde von Platz 1 bis Platz 73 durchgehend nach dem Reißverschlussprinzip zusammengestellt“, sagt Schnabl: „Wir werden gemeinsam einen unkonventionellen Weg gehen und die Herausforderungen in den kommenden Jahren mit mutigem, neuem Denken meistern! Wir packen an, damit Österreich immer weiter vorankommt, jeden Tag ein Stück gerechter, jeden Tag ein Stück erfolgreicher, jeden Tag ein Stück lebenswerter. Es lohnt sich, für unser Österreich und für unsere sozialdemokratischen Werte zu kämpfen.“

Wahlvorschlag des SPÖ NÖ Landesparteivorstandes für den Landesparteirat, der am kommenden Freitag, den 14. Juli tagt (Plätze eins bis zwölf):

  1. Sonja Hammerschmid (Bezirk St. Pölten)
  2. Maurice Androsch (Bezirk Waidhofen/Thaya)
  3. Ulrike Königsberger-Ludwig (Bezirk Amstetten)
  4. Andreas Kollross (Bezirk Baden)
  5. Karin Gorenzel (Bezirk St. Pölten)
  6. Peter Wittmann (Bezirk Wiener Neustadt)
  7. Melanie Erasim (Bezirk Mistelbach)
  8. Rudolf Plessl (Bezirk Gänserndorf)
  9. Sylvia Kögler (Bezirk Neunkirchen)
  10. Robert Laimer (Bezirk St. Pölten)
  11. Elvira Schmidt (Bezirk Baden)
  12. Konrad Antoni (Bezirk Gmünd)

Hier finden Sie die Fotos der heutigen Pressekonferenz! 

 

Ulrike Königsberger-Ludwig Spitzenkandidatin

Das Mostviertel geht geschlossen in die Nationalratswahlen am 15. Oktober.

Bei der Wahlkreiskonferenz der Region Mostviertel wurde Nationalratsabgeordnete Ulrike Königsberger-Ludwig mit 100 %iger Zustimmung erneut zur Spitzenkandidatin für die kommenden Nationalratswahlen bestätigt. Amstettens Bezirksvorsitzende bedankte sich herzlich für das Vertrauen und stimmte auf die Wahlen ein: „Diese Wahlen bedeuten eine Richtungsentscheidung! Es wird die Frage zu beantworten sein, in welcher Gesellschaft wir leben wollen!“, ist die Nationalrätin überzeugt. Die Sozialdemokratie stehe dabei durchaus für Leistung, aber ohne dabei auf die Schwächeren zu vergessen, denn Chancengleichheit und Solidarität seien das Fundament, auf dem unsere Zukunft gebaut werden müsse. Menschenrechte und Sicherheit seien kein Widerspruch. „Mit Bundeskanzler Christian Kern haben wir einen hervorragenden Parteivorsitzenden, der für jene Politik macht, die die tatsächlichen LeistungsträgerInnen in der Gesellschaft sind. Mit Mut und Zuversicht gestalten – ich bin überzeugt, mit dieser Haltung wird es gelingen, die Menschen auf unserem Weg mitzunehmen!“ 

Besonders stolz ist die Bezirksvorsitzende darauf, wie die Liste des Wahlkreises 3c Mostviertel für die Nationalratswahl zusammensetzt: „ArbeiterInnen, AkademikerInnen, unterschiedliche Berufsgruppen und ein ausgeglichener Männer- und Frauenanteil – unsere Liste spiegelt die Menschen in der Bevölkerung optimal wider“, fasst Königsberger-Ludwig zusammen.

Der Ybbser Bürgermeister Alois Schroll erhielt ebenfalls vollste Zustimmung von den Delegierten. Er wird für das Mostviertel auf Platz zwei ins Rennen gehen. „Ich bedanke mich herzlich für das Vertrauen, das mir entgegen gebracht wird! Gemeinsam werden wir einstehen für den von Bundeskanzler Christian Kern vorgegebenen ‚Plan A‘ sowie für unsere sozialdemokratischen Werte! Ich bin auch sicher, dass wir mit Christian Kern die Menschen für unsere Bewegung überzeugen können! Das Thema Sicherheit liegt mir dabei ganz besonders am Herzen: Sicherheit im sozialen Bereich aber auch Sicherheit vor Kriminalität. Ich werde mich dafür einsetzen, dass im Bezirk Melk zusätzlich 28 Polizisten auf 7 Posten eingesetzt werden“, beschreibt Schroll eines seiner Kernthemen.

Aus dem Bezirk Scheibbs wird VR Dr. Alfred Rammelmayr, MBA, antreten. Der Vorsitzende der SPÖ Gresten und des BSA Melk/Scheibbs bedankte sich ebenfalls für die 100 %ige Zustimmung des Wahlkreises und den 4. Listenplatz. „Als Kind einer Arbeiterfamilie stehe ich für Chancengleichheit ein. Gleiche Chancen auf Bildung, Einkommen, von dem die Menschen leben können und der Erhalt der sozialen Sicherheit in diesem Land sind die Themen, wofür ich mich stark mache! Darüber hinaus sind mir als Tierarzt der Tierschutz sowie sichere und leistbare Lebensmittel ein persönliches Anliegen.“

Abschließend hob Ulrike Königsberger-Ludwig hervor:

„Ich brenne nach wie vor für unsere Bewegung – soziale Gerechtigkeit herzustellen, wird auch in Zukunft eine Herausforderung sein, doch es lohnt sich, gemeinsam diese Herausforderungen anzunehmen! Werte leben, Haltung zeigen, zu seiner Ideologie stehen – und darauf aufbauend die Antworten auf die Sorgen und Ängste der Menschen zu geben, muss das Ziel des zukünftigen politischen Handelns sein!“

 

SPÖ KandidatInnenliste für den Wahlkreis 3c Mostviertel:

  1. NAbg. Ulrike Königsberger-Ludwig, Bezirksvorsitzende und 3. Vizebürgermeisterin, Bezirk Amstetten
  2. Bgm. Alois Schroll, Bezirk Melk
  3. Elisabeth Asanger, Gemeinderätin, Bezirk Amstetten
  4. Dr. Alfred Rammelmayr, MBA, Gemeinderat, Bezirk Scheibbs
  5. Cifci Cigdem, Gemeinderätin, Bezirk Melk
  6. Manfred Haydn, Gemeinderat, Bezirk Amstetten
  7. Birgit Wallner, Gemeinderätin, Bezirksfrauenvorsitzende, Bezirk Amstetten
  8. LAbg. Dr. Günther Sidl, Bezirksvorsitzender, Bezirk Melk
  9. Bgmin. Mag.a. Kerstin Suchan-Mayr, Bezirk Amstetten
  10. Mag. Gerhard Riegler, Stadtparteivorsitzender und Stadtrat, Bezirk Amstetten
  11. Vzbgmin. Renate Hebenstreit, Bezirk Melk
  12. LAbg. Bgmin. Renate Gruber, Bezirksvorsitzende, Bezirk Scheibbs

 

 

Bild 1 (v.li.n.re.): Der Vorsitzende der SPÖ Gresten und des BSA Melk/Scheibbs VR Dr. Alfred Rammelmayr, MBA (Scheibbs), Nationalratsabgeordenete Bezirksvorsitzende Ulrike Königsberger-Ludwig (Amstetten) und Bürgermeister Alois Schroll (Melk).
Bild 2 (v.li.n.re.): Gemeinderätin Elisabeth Asanger, Stadtparteivorsitzender Stadtrat Mag. Gerhard Riegler, der Vorsitzende der SPÖ Gresten, Dr. Alfred Rammelmayr, Nationalratsabgeordnete Bezirksvorsitzende Ulrike Königsberger-Ludwig, Landtagsabgeordnete Bezirksvorsitzende Renate Gruber, Bürgermeister Alois Schroll, Gemeinderätin und Bezirksfrauenvorsitzende Birgit Wallner, Bürgermeisterin Mag.a. Kerstin Suchan-Mayr und Landtagsabgeordneter Bezirksvorsitzender Dr. Günther Sidl

 

Franz Schnabl zum Vorsitzenden gewählt!

Franz Schnabl mit 98,8 % zum Vorsitzenden gewählt!

Schnabl: „Wir wollen unser wunderschönes Niederösterreich neu gestalten und mehr Offenheit und Transparenz schaffen!“ Eine Delegation aus dem Bezirk Amstetten war am Landesparteitag in St. Pölten mit dabei!

Letzten Samstag fand der außerordentliche Landesparteitag der SPÖ Niederösterreich statt, zu dem 480 Delegierte und rund 500 Gäste gekommen waren. Mit einem großartigen Ergebnis von 98.8 Prozent wurde Franz Schnabl zum neuen Parteivorsitzenden der SPÖ NÖ gewählt.

Zeit, Niederösterreich neu zu denken

In seinem Referat betonte Schnabl, dass „Niederösterreich nicht einer Partei gehört, sondern den Menschen. Ich sehe ein Ende der ‚politischen Atemnot’ in diesem Bundesland! Jetzt ist die Zeit, Niederösterreich neu zu denken und klare Verhältnisse für Österreich zu schaffen. Wir wollen unser wunderschönes Bundesland für und mit den NiederösterreicherInnen neu gestalten und das Land mit mehr Offenheit, Transparenz und Mitgestaltungsmöglichkeiten fluten!“ Man spüre die Wechselstimmung, die Suche nach politischen Alternativen zwischen dem Waldviertel und der Buckligen Welt, zwischen dem Most- und Weinviertel. Die Sozialdemokratie sei „stets die entscheidende Kraft gewesen, Fortschritt, Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit für das Land und seine BürgerInnen durchzusetzen.“

Digitalisierung, Mindestlohn und Hartz IV sind nur einige Forderungen

Ausbildung in technische Berufe und eine gezielte Start-up-Förderung würden ein 500-Millionen-Euro-Paket notwendig machen, das das Land erfolgreich in eine digitale Zukunft führe. Weitere Schwerpunkte der niederösterreichischen Sozialdemokratie setzt Schnabl im Bereich der Festschreibung eines kollektivvertraglichen Mindestlohns, „damit die sogenannten ‚Working poor‘ endlich der Vergangenheit angehören.“ Im Bereich „Soziales“ kritisiert Schnabl die ÖVP NÖ scharf, denn mit Hartz IV habe die ÖVP bereits einen bedenklichen Schritt im Auge. „Hartz IV, oder besser ‚Kurz IV’, greift sowohl in die Sparschweine unserer Kleinsten, wie auch in die Geldbörsen der älteren Generation“, sagt Schnabl, der davon überzeugt ist: „Die Politik hat dafür zu sorgen, Arbeitsplätze zu schaffen und die Menschen wieder in den Arbeitsprozess zu führen. Wir müssen den Menschen Zukunftschancen geben!“

Leistbares Wohnen, die Abschaffung des Pflegeregress, der Ausbau der Kinderbetreuung, die beste Bildung für die Kleinsten und die Möglichkeiten der Mitbestimmung der Landsleute bildeten die weiteren Schwerpunkte.

Schnabl erhält Unterstützung von hochrangigen Politikern

Unter den rund 1.000 Delegierten und Gästen befanden sich Bundeskanzler Christian Kern, Wiens Bürgermeister Michael Häupl, die Bundesvorsitzende der SPÖ Frauen, Gabriele Heinisch-Hosek und Bildungsministerin Dr.in. Sonja Hammerschmid, die Franz Schnabl geschlossen unterstützten.

Volle Unterstützung auch aus dem Bezirk Amstetten

Die SPÖ-Delegation aus dem Bezirk Amstetten zeigte sich davon überzeugt, dass mit Franz Schnabl die absolute Mehrheit der ÖVP in Niederösterreich gebrochen werden kann. Bezirksvorsitzende Nationalratsabgeordnete Ulrike Königsberger-Ludwig gratulierte dem neuen Parteivorsitzenden und Spitzenkandidaten: „Gratulation an Franz Schnabl zum großartigen Wahlergebnis! Unser neuer Parteivorsitzender will wie Bundeskanzler Kern dafür sorgen, dass die Sozialdemokratie für jene Politik macht, die die tatsächlichen LeistungsträgerInnen in der Gesellschaft sind. Sie wollen beide gleichermaßen mit Mut und Zuversicht gestalten – ich bin überzeugt, mit dieser Haltung wird es gelingen, die Menschen auf unserem Weg mitzunehmen!“

Die Bezirksvorsitzende sagte Franz Schnabl seitens des Bezirkes Amstetten volle Unterstützung zu: „Wir werden Franz Schnabl mit vollstem Engagement unterstützen, weil wir überzeugt sind, dass es ohne einer starken Sozialdemokratie kälter wird in diesem Land. Wir sind nach wie vor sicher: ein solidarisches Miteinander ist der beste Garant für ein friedliches Zusammenleben!“

Parlamentsnews Juni

Gemeinsam Partei ergreifen !
„Arbeit ist ein Recht und kein Privileg.
Und alle, die Unterstützung brauchen, sollen diese auch bekommen!“

Hier finden Sie die aktuellen Parlamentsnews von Ulrike Königsberger-Ludwig

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Kolumne Ulrike Königsberger-Ludwig

„Die Stärke der Wirtschaftsbelebung übertrifft alle derzeit vorliegenden Prognosen. Erstmals seit fünf Jahren geht die Arbeitslosigkeit zurück. Das ist auch ein Erfolg einer aktiven Sozial- und Wirtschaftspolitik“, so beschreibt Wirtschaftsexperte Markus Marterbauer die derzeitige Situation in Österreich.
Das sind Fakten und das bedeutet für mich, dass wir eigentlich auf einem guten Weg waren.
Nicht zuletzt deshalb, weil Bundeskanzler Christian Kern einen Plan für Österreich vorgelegt hat. Einen Plan, der vor allem Beschäftigung und Wachstum in den Mittelpunkt gestellt hat.
In der Folge wurde das Regierungsprogramm überarbeitet und 49 Projekte mit einem Zeit- und Umsetzungsplan versehen und von allen Regierungsmitgliedern beschlossen.
Die Bilanz, die wir legen können, kann sich durchaus sehen lassen:

So wurde

  • ein Investitionspaket mit einem Volumen von 5 Milliarden Euro
  • die Ausbildungsgarantie für Menschen bis zum 25. Lebensjahr
  • die Ausbildungspflicht bis zum 18. Lebensjahr
  • ein Lehrlingspaket
  • die Aufstockung des Fachkräftestipendiums sowie
  • die Offensive für die „Arbeitsplatznahe Qualifizierung“ beschlossen

zudem wurde

  • die Investitionszusatzprämie für KMUs und
  • das Investitionspaket für Gemeinden umgesetzt.

Ich kann es daher nicht ganz verstehen, dass genau in diese Phase des Aufschwungs das Aus für die Koalition durch Bundesminister Kurz gekommen ist.
Für mich ist das unverständlich, wenn man Verantwortung ernst nimmt und wenn man die Arbeit für Österreich in den Vordergrund stellt.
Vor allem auch deswegen, weil noch wichtige Projekte in der Umsetzungsphase sind wie z.B. die Gesundheitsreform, die so dringend notwendige Bildungsreform oder auch die Aktion 20.000, der Beschäftigungsbonus und  das Projekt „Selbstständig Leben Daheim“.
Wir werden demnach auf parlamentarischer Ebene versuchen, noch einige Projekte zum Abschluss zu bringen, weil wir überzeugt sind: Die Interessen der Menschen dürfen nicht das Opfer von taktischen Spielchen und Machtansprüchen Einzelner werden.

Die Wahlen im Herbst werden eine Richtungsentscheidung, davon bin ich überzeugt. Für mich persönlich gilt es daher mehr denn je aufzuzeigen, wofür die Sozialdemokratie steht, aufzuzeigen, in welcher Gesellschaft wir leben wollen und mich mit vollem Engagement einzusetzen für die arbeitenden Menschen und jene, die es sich „nicht richten können“.
Bei aller Politik wünsche ich aber jetzt vor allem einen schönen Sommer und eine gute Zeit J

Ihre Ulrike Königsberger-Ludwig

Parlamentsnews Mai

Wir arbeiten weiter !

Trotz Aufkündigung der Koalition durch ÖVP-Obmann Kurz, und Festsetzung eines Neuwahltermins für den 15. Oktober 2017, einigte man sich auf ein „geordnetes Ende“, um einen Stillstand für Österreich zu verhindern.

Wir werden uns im Nationalrat dafür einsetzen, bis zur Wahl zumindest folgende wichtige Punkte zu beschließen:

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Bezirkskonferenz der SPÖ Amstetten

Außerordentliche Bezirkskonferenz der SPÖ Amstetten
Königsberger-Ludwig erneut Spitzenkandidatin!

Die Bezirks-SPÖ wählte ihre Nationalrats- und Landtagswahlliste im Rahmen einer außerordentlichen Konferenz im Arbeiterkammersaal Amstetten. Als Ehrengast war der designierte Landesparteivorsitzende und Spitzendkandidat Franz Schnabl geladen.

 

Mit 97,4 % der 193 Delegiertenstimmen des Bezirksvorstandes wurde Nationalrätin und Bezirksvorsitzende Ulrike Königsberger-Ludwig erneut zur Spitzenkandidatin für die Nationalratswahlen im Herbst gewählt. Große Zustimmung erhielt auch St. Valentins Bürgermeisterin Mag.a. Kerstin Suchan-Mayr, die nun die Landtagswahlliste anführt. Suchan-Mayr konnte sich gegen Landtagsabgeordneten Bürgermeister Helmut Schagerl bei den Delegierten mit 61,7 % der Stimmen durchsetzen und wird bei den nächsten Landtagswahlen auf Platz 1 ins Rennen gehen.

Königsberger-Ludwig bedankte sich bei den Genossinnen und Genossen: „Ich bedanke mich herzlich für das Vertrauen, mit dem ich wie in den letzten Jahren sorgsam umgehen werde! Der Zusammenhalt ist unsere stärkste Kraft, wie wir alle es durch unsere bisherige gemeinsame Arbeit beweisen konnten.“ Besonders stolz ist die Bezirksvorsitzende darauf, dass die Liste für die Nationalrats- wie für die Landtagswahl die Vielfalt der Bevölkerung widerspiegelt: „Arbeiter sind ebenso vertreten wie Angestellte und auch einige AkademikerInnen finden sich auf den beiden Listen. Das Alter der KandidatInnen reicht von 25 bis 58 Jahren. Über den Frauenanteil von
47 % freue ich mich ebenfalls sehr!“, fasst Königsberger-Ludwig zusammen.

Kerstin Suchan-Mayr bedankte sich ebenfalls für ihre Wahl zur Spitzenkandidatin und versprach: “Wir werden gut vorbereitet in die nächsten Landtagswahlen gehen!“

Der designierte Landesparteivorsitzende Franz Schnabl betonte in seiner Rede, dass er für eine chancengerechte Gesellschaft stehe, „eine Gesellschaft, in der alle in Würde Leben können. Wir werden sichtbar machen, wofür die Sozialdemokratie steht und wofür andere politische Parteien stehen – und wir übernehmen die Verantwortung, Niederösterreich neu zu denken!“, sagt Schnabl, den die Themen Arbeit, Bildung, Familie und Sicherheit ein besonderes Anliegen sind. „Niederösterreich neu zu denken heißt für mich ganz klar, dass wir als Bundesland in diesen Bereichen aufholen!“

Abschließend hob Ulrike Königsberger-Ludwig nochmals hervor, dass die nächsten Wahlen eine Richtungsentscheidung bedeuten: „Es wird die Frage zu beantworten sein, in welcher Gesellschaft wir leben wollen!“, ist die Nationalrätin überzeugt. Die Sozialdemokratie stehe dabei durchaus für Leistung, aber ohne dabei auf die Schwächeren zu vergessen, denn Chancengleichheit und Solidarität seien das Fundament, auf dem unsere Zukunft gebaut werden müsse. Menschenrechte und Sicherheit seien kein Widerspruch. „Ich brenne nach wie vor für unsere Bewegung – soziale Gerechtigkeit herzustellen, wird auch in Zukunft eine Herausforderung sein, doch es lohnt sich, gemeinsam diese Herausforderungen anzunehmen! Werte leben, Haltung zeigen, zu seiner Ideologie stehen – und darauf aufbauend die Antworten auf die Sorgen und Ängste der Menschen zu geben, muss das Ziel des zukünftigen politischen Handelns sein!“

Alle Fotos der Konferenz finden Sie hier auf Flickr!

Ehrungen

SPÖ Ortsgruppe Euratsfeld ehrt langjährige Mitglieder !

Bei der Mitgliederversammlung der Ortsgruppe Euratsfeld im Gasthaus Hochholzer „Gafringswirt“ ehrten Obmann Ing. Ernst Stix und NR Ulrike Königsberger-Ludwig einige Mitglieder für die Treue

  • Andreas Kloimwieder 25 Jahre
  • Johann Schaufler 50 Jahre
  • Franz Thallauer 50 Jahre

Landtagsklubklausur

Landtagsklubklausur verbreitet Aufbruchstimmung
„Arbeit schaffen – NÖ einen Demokratieschub verpassen!“

Mit den Themenpaketen Arbeit, Bildung, Sicherheit und Demokratisierung startet Landtagsabgeordneter Bürgermeister Helmut Schagerl mit der SPÖ NÖ und ihrem Spitzenkandidaten Franz Schnabl aus der SPÖ NÖ-Landtagsklubklausur in die kommenden Monate.

Im Vordergrund der zweitägigen Landtagsklub-Klausur der SPÖ NÖ stand ein intensiver Austausch von Ideen und Erarbeitung von Initiativen „Wir müssen Niederösterreich neu denken. Wir müssen aus der Nachzüglerposition in der Arbeitslosigkeit auf die Überholspur gelangen. Dazu ist es notwendig, sinnvolle Bundes-Initiativen durch das Land NÖ zu unterstützen. Dazu gehört etwa die ‚Aktion 20.000‘ von Minister Stöger oder das Gemeindeinvestitionspaket, das alleine in Niederösterreich 31,6 Millionen Euro für Infrastrukturinvestitionen flüssig macht“, sagt Landtagsabgeordneter Schagerl.

Die SPÖ fordert dabei 300 zusätzliche Stellen für Arbeitslose über 50 Jahren im NÖ Landesdienst, sowie eine 200 Millionen Euro schwere Finanzsonderaktion für Gemeinden, was ein Mehr an 2.500 neuen Arbeitsplätzen in den Kommunen bedeuten würde.

Der designierte Landesparteivorsitzende und Spitzenkandidat der SPÖ NÖ, Franz Schnabl und Helmut Schagerl betonen: „Es geht darum, den AmstettnerInnen Perspektiven mit dem notwendigen Weitblick auf die zukünftig anstehenden Entwicklungen zu bieten. Wir möchten eine Entspannung der Arbeitsmarktlage herbeiführen, lebenslangem Lernen und Bildungskonzepten der Zukunft Vorschub leisten, und Sicherheit in all seinen Facetten gewährleisten.“

Der Begriff ‚Sicherheit umfasse die beste gesundheitliche Versorgung, im Falle von Arbeitslosigkeit ein Sozialsystem vorzufinden, dass die Menschen nicht ins Bodenlose fallen lässt, aber natürlich auch, dass jeder ein Zuhause haben muss, in dem er nicht an Leib und Leben bedroht ist.

„Wir sind überzeugt davon, dass auch in der ablaufenden Legislaturperiode noch einiges möglich ist! Wir denken Niederösterreich weiter und arbeiten tagtäglich daran, Zukunftskonzepte in die Diskussion zu bringen“, sagt Schagerl. In Richtung der ÖVP NÖ meint er abschließend: „Grundvoraussetzung dafür sind jedoch faire Gespräche auf Augenhöhe und der Respekt gegenüber der jeweils oft auch gegenteiligen Position des Gegenübers. Wir sind stets sehr gerne bereit gemeinsame Projekte auf den Weg zu bringen – dies setzt jedoch das Eingehen auf unsere Vorschläge und das Abbilden derer in den Anträgen und Arbeits-Projekten des Landtags voraus.“

Neue Jobs schaffen!

Der Beschäftigungsbonus fördert 50% der Lohnnebenkosten.

„Mit dem Beschäftigungsbonus werden zwei Mrd. Euro in die Hand genommen, die effizient eingesetzt werden, so dass der heimische Arbeitsmarkt entlastet wird und neue Jobs für die Menschen in unserem Land auch tatsächlich zu einem Sinken der Arbeitslosigkeit führen“, erklärt Ulrike Königsberger-Ludwig die neue Jobinitiative der Bundesregierung. Gefördert wird nicht jeder neue eingestellte Arbeitnehmer, sondern nur jene, die einen echten Beschäftigungszuwachs darstellen. Herbert Hinterberger, Bezirksvorsitzender der SWV Amstetten, hat dazu ein Beispiel: „Wenn eine Arbeitskraft wegen Pensionierung nachbesetzt und zusätzlich ein Lehrling eingestellt wird, wird der Lehrling gefördert, nicht aber die Nachbesetzung.“

Für einen tatsächlich neu geschaffenen Job erhält das Unternehmen eine 50%-ige Förderung der Lohnnebenkosten für die Dauer von drei Jahren. Gefördert werden beim AMS gemeldete Personen, Personen mit Rot-Weiß-Rot-Card, Abgänger einer österreichischen Bildungseinrichtung und jene Menschen, die in Österreich bereits beschäftigt waren.
„Der Bonus soll dazu beitragen, die Arbeitslosigkeit zu reduzieren, arbeitslosen Menschen neue Perespektiven zu ermöglichen und die Wirtschaft anzukurbeln. Hier entsteht eine punktgenaue Win-win-Situation für beide Seiten!“, befürworten Königsberger-Ludwig und Hinterberger die Initiative.